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ProjektbeschreibungOmega 3 WeidemilchDie wichtigsten Quellen von für die menschliche Ernährung essentiellen Omega 3 Fettsäuren sind Seefisch, Pflanzenöle wie Leinöl sowie die Fette von Wiederkäuern. In verschiedensten Studien wurden positive Effekte dieser Fettsäuren bei der Prävention von Herz- und Krebserkrankungen nachgewiesen. Die Gehalte dieser erwünschten Fettsäuren im Milchfett hängen sehr stark von der Fütterung ab. Frischfutter (Weide) erhöht die Gehalte. Die Verfütterung von konserviertes Futter und hohe Anteile von Kraftfutter erniedrigen sie. Der Gehalt von Omega 3 Fettsäuren durch Vollweidehaltung (mehr als 90 % der Ration aus frischem Gras) ist gegenüber einer konventionellen Fütterung mit Grassilage, Maissilage und Kraftfutter doppelt so hoch. Ziel ist es diese Vorteile von grünlandbasierter Milchproduktion herauszustellen, die dargelegten Zusammenhänge durch Untersuchungen vor Ort zu belegen und entsprechende Vermarktungsmöglichkeiten für Milchprodukte mit erhöhten Omega 3 Gehalte zu schaffen. Im Rahmen des Projektes soll eine intensive Zusammenarbeit mit einer Herzklinik in der Region dazu führen, dass Milchprodukte mit einem entsprechendem Fettsäuremuster in die Ernährungsberatung aufgenommen werden. Zur Entwicklung dieses Vermarktungsmodells soll gezielt die räumliche Nähe zwischen der Herzklinik St. Irmingard in Prien und lokalen Milchproduzenten genutzt werden. Das Ziel ist die Ergebnisse dieses Modelmarktes zu nutzen um Omega 3 Milchprodukte deutschlandweit zu vermarkten und damit neue Absatzmöglichkeiten für die Milchüberschussregion Chiemgau-Inn-Salzach zu schaffen. Eine ähnliche Produktschiene könnte auch für Rindfleisch interessant werden. Kooperationspartner:Bauernmarkt Chiemgau, Halfing Klinik St. Irmingard, Prien Region aktiv Chiemgau Inn Salzach e.V., Altötting TU München-Weihenstephan FH Weihenstephan
FettsaeurezusammensetzungRindfleisch.pdf (0.36 MB) Rechtsstudie_Dustmann.pdf (0.99 MB) Machbarkeitsstudie_Dustmann.pdf (0.66 MB) Marketingmasnahmen_Dustmann.pdf (1.65 MB) Fettsaurezusammensetzung.pdf (0.27 MB) MilchtagungHardehausen.pdf (0.75 MB) |
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