Projektbeschreibung

Monitoring
Tauernschecken- innovative Ziegenbeweidung am Burgberg Burghausen


Das Projektgebiet liegt im Bereich des Burgberges der Stadt Burghausen im Landkreis Altötting und umfasst rd. 10ha. Grundeigentümer sind die Stadt Burghausen, die Schlösser- und Seenverwaltung, sowie am Osthang auch private Grundbesitzer. Von Seiten der Grundeigentümer besteht Einverständnis mit dem Vorhaben. Die Burghänge wurden bis Mitte des letzten Jahrhunderts noch überwiegend mit Ziegen und Schafen beweidet. Nach Kriegsende kam es aufgrund von Nutzungsauflassung über fortschreitende Sukzession zur allmählichen Bewaldung und Verbuschung.
Leitbild für die Burg ist aufgrund kulturhistorischer, aber auch naturschützerischer Aspekte eine Offenhaltung bzw. Zurückdrängen der Sukzession.
Mit dem Aufbau der Ziegenherde soll innovativ versucht werden, inwieweit auch im unmittelbar städtischen Bereich Weidetiere bei der Offenhaltung von Flächen eingesetzt werden können. Die hier gesammelten Erfahrungen lassen sich dann auf vergleichbare Projekte übertragen.
Begleitend zum Projekt soll über die Laufzeit von 2 Jahren ein Monitoring durchgeführt werden. Hierbei wird eine Projektbetreuerin auf Stundenbasis während des Förderzeitraumes (2003- 2004) die Maßnahme begleiten. Hierbei soll vor allem auch dokumentiert werden, in welcher Form ein Weidemanagement gerade auch bei der Ziegenweide durchgeführt werden muss, um optimale Ergebnisse zu erzielen.
Auch soll über die Bedeutung beim Einsatz von Tieren in der Landschaftspflege aufmerksam gemacht werden, da dieser Aspekt in Zukunft wohl eine immer grössere Rolle spielen wird.
Die überaus attraktive, vom Aussterben bedrohte Rasse“Tauernschecke“ eignet sich hierfür aufgrund ihrer Robustheit und ihrem hohen Anpassungsgrad an den hiesigen Klimaraum hervorragend.

Fördergegenstand ist ausschließlich das Monitoring.

Förderzeitraum: 01.03.2003 - 30.10.2004